Garmeh

Flagge

Die Oase Garmeh war ein Highlight der Reise, da sie absolut schön und sehr abgelegen ist.

Man kommt sich vor, als sei man um Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückversetzt, wenn man den elektrischen Strom einmal vergisst...

So findet man im Vorhof der Häuser Kamele, die gemütlich in der Sonne stehen und die Touristen mindestens genauso interessiert anschauen, wie sie von diesen beäugt werden.

Auch findet man noch beinahe verfallene Gebäude aus längst vergangener Zeit hier, die man noch erklettern und bewundern kann. Wegen dem trockenen Wetter blieben die Lehmwände so gut erhalten.

Ansonsten Besteht das kleine Oasendorf nur noch aus riesigen Palmenplantagen, wo die Datteln produziert werden, die den Lebensunterhalt der Dorfbewohner sichern.

Wenn man auf einen nahegelegenen Berg steigt kann man von oben auch sehen, dass die Palmen von einem zentralen kleinen Teich aus bewässert werden. Von oben gesehen, sieht die Oase wie eine Insel im "Meer" aus.

Wenn man jedoch unten an dem Teich ist könnte man fast vergessen, dass man sich mitten in der Wüste befindet. Die Luftfeuchtigkeit ist etwas höher und die Umgebung ist schön grün.

Abends machten die Iraner noch schöne iranische Musik die zum Verweilen einlud. Die Ruhe in der Oase ist einfach wunderschön und macht den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.
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